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Ara im Käfig

Vogel.info

Ist es vertretbar, Vögel
in Gefangenschaft zu halten?

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Darf man Vögel in Gefangenschaft halten?

Die Haltung von Tieren in Gefangenschaft lehnt der Autor ab, die Haltung in Menschenobhut allerdings nicht unbedingt.

Gefangenschaft und Menschenobhut - das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Gefangenschaft ist Guantanamo und Rikers Island, Stammheim und anderer Strafvollzug.

So dürfen Vögel (und auch andere Tiere) nicht gehalten werden - Käfighaltung ist mega-out!

Die Haltung (und möglichst Vermehrung) in Menschenobhut aber ist nach anderen Massstäben zu beurteilen. Die Haltung von Vögeln in Menschenobhut kann durchaus ihre Berechtigung haben:

Der Verfasser möchte diese sehr komplizierte Frage etwas umfassender diskutieren und bringt deshalb hier zunächst nur einige Stichworte ohne ausführliche Ableitung oder Begründung. Die Frage wird in Kürze genauer dargestellt.

  • Man schützt nur, was man liebt, man liebt nur, was man kennt. Vogelhaltung kann ein wichtiger Baustein sein, um die Liebe zu Vögeln zu entwickeln.
  • Einige Arten können wahrscheinlich nur noch durch die Haltung und Vermehrung in Menschenobhut vor dem Aussterben bewahrt werden.
  • Die Haltung in Menschenobhut ermöglicht wissenschaftliche Beobachtungen, die anderenfalls nur unter grossen Schwierigkeiten und evtl. auch Gefährdung der Freiland-Populationen der beobachteten Art gemacht werden könnten.

Was spricht für die Haltung von Vögeln in Menschenobhut?

Die meisten (wenn nicht sogar alle) der bedeutenden Tier- und Artenschützer waren zu irgendeiner Zeit ihres Lebens auch Tierhalter. Der unmittelbare Kontakt zu den Pfleglingen führt bei den besten von ihnen dann irgendwann zu der Erkenntnis, dass die Beobachtung in freier Natur und der Einsatz für den Arten- und Naturschutz mehr Freude bereitet, als die Haltung der Tiere in Menschenobhut.

Tierliebe wird aber oft in frühester Jugend gelegt und man kann heute nicht mehr so einfach mit 4- bis 10-jährigen Kindern (Schülern) an den Stadtrand ziehen, um die Natur kennen zu lernen. Auch das Huhn im Garten und das (Schlacht-)Kaninchen beim Nachbarn gibt es nur noch selten. Tierhaltung fördert Verantwortungsbewusstsein und (meistens) auch die Liebe zum Tier.

Weltweit haben wir einen bedrohlichen Artenschwund festzustellen. Leider werden wir viele Vogelarten (uns auch andere Tiere) nur erhalten können, wenn wir sie in Menschenobhut vermehren, um sie dann irgendwann in geeigneten Räumen wieder aussiedeln zu können. Dazu muss man die Tiere auch studieren, muss die Bedingungen kennen, die man erfüllen muss, um gesunden Nachwuchs zu erhalten. Auch das Nahrungsspektrum vieler Arten lässt sich besser in Menschenobhut erforschen, als in freier Natur. In der Wildbahn lernen wir nur kennen (und das meistens auch nur mühselig und eventuell auf Kosten der Ruhe der Tiere), was die Vögel naturgemäss fressen. Viele Tiere sind Nahrungsspezialisten und müssen sich u.U. an die neuen Lebens- und Nahrungsbedingungen anpassen, wenn ihnen die Nahrungsgrundlage entzogen wird. Solche Prozesse sind in Menschenobhut oft besser zu studieren.

Was spricht gegen die Haltung von Vögeln in Menschenobhut?

Gegen die Haltung von Vögeln in Menschenobhut zum ausschliesslichen Zweck, den Halter zu erfreuen, spricht so ziemlich alles. Die Haltung im Käfig ist niemals artgerecht; in Sonderfällen muss man sie vielleicht tolerieren (s.o.).

Die Haltung von Wellensittich und Kanarienvogel und noch einigen anderen massenhaft gezüchteten und weitgehend domestizierten Arten kann akzeptabel sein, wenn das Los eines einsamen Menschen damit gemildert werden kann oder wenn dadurch Kinder und Jugendliche zur Liebe zur Natur erzogen werden können.

Natürlich muss auch dann die Tierhaltung - das ist ja schon eine der wichtigen Erkenntnisse - in einer Weise erfolgen, die die minimalen Lebensbedürfnisse der Tiere berücksichtigt. Artgerecht ist die Haltung im Käfig allerdings niemals.

Aber die Haltung z.B. von Hunden ist auch in den seltensten Fällen artgerecht - man sollte da also nicht mit zweierlei Mass messen (abgesehen von den grauenhaften Verstümmelungen, denen fast alle Hunderassen ausgesetzt waren - auch Yorkshire-Terrier stammen ja irgendwie vom Wolf ab . . . )

Der Verfasser wird sich bemühen, diesen Beitrag noch zu vervollständigen


Weitere interessante Fragen und Antworten zu Vögeln (wird fortgesetzt):

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