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Bienenfresser -
mehr bunt geht nicht

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Bienenfresserpaar bei der Futterübergabe
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Bienenfresser sind eine Familie ausserordentlich bunter Vögel, die in Afrika, Asien und Europa vorkommen. Insgesamt sind es 26 Arten in 3 Gattungen - eine der schönsten ist die Art, die auch in Südeuropa beheimatet ist.

Die Vögel sind eigentlich gar nicht sehr gross, aber durch die schlanke Gestalt, den langen Schnabel und den langen Schwanz sehr auffällig.

Ihre Nahrung besteht aus Insekten, die gerne auch ein bisschen grösser sein dürfen und eben auch aus Bienen und Wespen. Die werden sehr geschickt im Flug oder von einer Sitzwarte aus erbeutet, der Giftapparat wird dann durch Reiben und Drücken des Vogelkörpers an dem Ast, von dem aus der Beutefang betrieben wird, unschädlich gemacht, bevor die Beutetiere dann im Ganzen verschluckt werden.

Bienenfresser mit Beute

Merops apiaster, wie der schöne Vogel mit wissenschaftlicher Bezeichnung heisst, kann man in Europa nur im Sommer beobachten und zwar in allen Ländern rund ums Mittelmeer.

Interessant ist eine auffällige Ausbreitung nach Norden hin. Nachdem sie Ende der 1980er Jahre als ausgestorben galten - ihr Vorkommen beschränkte sich sowieso weitgehend auf die Region des Kaiserstuhls im äussersten Südwesten Deutschlands - brüteten schon vor etlichen Jahren mehrere Paare erfolgreich in der Nähe von Cuxhaven, also doch recht weit im Norden. Seit einigen Jahren nimmt der Bestand deutlich zu, am wohlsten fühlen sie sich z.Zt.in einem kleinen Gebiet in Sachsen-Anhalt.

Diese Ausbreitung nach Norden hin ist zur Zeit bei mehreren Vogelarten zu beobachten, u.a. beim Flamingo und beim Silberreiher. Ob diese Expansion mit dem Klimawandel zu tun hat, wird bisher noch kontrovers diskutiert.

Wir werden über die Bienenfresser noch ausführlicher berichten, vor allem über die Entwicklung des deutschen Bestandes und über Beobachtungsmöglichkeiten in Südfrankreich.


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