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Schwanzmeisen -
vor allem im Winter
sieht man sie häufig

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Schwanzmeise
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Der Schwanzmeise (Aegithalos caudatus) ist ein Brutvogel in Deutschland, den man allerdings vor allem im Winter zu Gesicht bekommt. Dann kobolden sie in kleineren Gruppen durch Gezweig und zeigen sich wenig scheu. Oft wird man zunächst durch das feine Zirpen auf die Vögel aufmerksam. Guckt man dann genauer hin, sind sie auch schon auf dem nächsten Zweig oder im nächsten Baum. Aber da sie immer in Verbänden auftreten, wird man immer noch einen Nachzügler finden, der sich etwas länger Zeit lässt.

Schwanzmeisen sind sehr klein - sie gehören zweifellos zu den zartesten Vögeln, die wir bei uns kennen. Fast die Hälfte der Körperlänge wird von dem namensgebenden, sehr auffälligen Schwanz eingenommen, der den Tierchen auch die volkstümliche Bezeichnung "Pfannenstielchen" eingebracht hat.

Die Art bildet mehrere Unterarten, die allerdings oft schwer voneinander zu unterscheiden sind. Auf dem Bild ist ein Exemplar der bei uns heimischen Schwanzmeise zu sehen; im Winter kommt aber auch die am Kopf noch hellere und etwas grössere nordische Unterart vor.

Im Winter kommen die Schwanzmeisen bis in die Hausgärten, aber als Bruthabitat lieben sie lichte Waldränder, gerne inmitten einer Wiesenlandschaft, in der überall verstreut Baum- und Buschgruppen stehen. Es darf gerne ein bisschen feucht sein, wie man es in den naturbelassenen Tälern z.B. in Mecklenburg-Vorpommern kennt (Recknitz-Gebiet). Sie ist aber wesentlich weiter verbreitet, als man das gemeinhin erwartet.

Wie alle Meisen sind auch Schwanzmeisen reine Insektenfresser, die pflanzliche Nahrung nur nehmen, wenn (im Winter) nichts anderes zur Verfügung steht. Man sieht das übrigens schon recht gut am Schnabel, der winzig klein und nicht dazu gemacht ist, Körmer aufzuhacken (was z.B. der grösseren Kohlmeise keinerlei Schwierigkeiten bereitet).

Schwanzmeisen sind - anders als Kohl- und Blaumeise - i.d.R. Freibrüter. So wie auch die Beutelmeise bauen sie sehr feste Nester aus Würzelchen, Moos und Pflanzenwolle, die gut im Zweigwerk verankert sind. Meisentypisch werden bis zu einem Dutzend Eier gelegt, die nicht nur von den beiden Altvögeln, sondern nicht selten auch von Onkel und Tanten mit versorgt werden. Das ist eine nicht gerade einmalige, aber doch bemerkenswerte Form der Brutpflege.


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